Boussard Karl Josef

Karl Josef Boussard

 (*1948 †2017) zählte sich zu der Generation, die ein gesellschaftliches Umfeld vorfand, das ihr eine planbare Lebensgestaltung erlaubte. 
Daraus leitete er die persönliche Verpflichtung ab, seine sozialen Erfahrungen weiter zu geben.

Den Absprung wagen (2016)

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Auf die Zukunft einlassen (2015)

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Bollinger Hans

Hans Bollinger 

(*1949) studierte Pädagogik und legte sein Examen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Ev. Theologie und Musik ab. 
Seit 1983 unterrichtete er an der Gesamtschule Gersheim, wo er von 1999 bis 2008 Schulleiter war. Von dort wechselte er auf die Stelle des Leiters von Spohns Haus, einem ökologischen Bildungszentrum mit Schullandheim in Gersheim.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner Aktivitäten in Spohns Haus legt Bollinger auf den partnerschaftlichen Austausch mit Polen. Dabei kommt eine offizielle Partnerschaft zum Tragen, die 2009 zwischen dem Saarland und der ostpolnischen Region »Podkarpackie« (Karpatenvorland) geschlossen wurde. 
Insbesondere fördert Bollinger den Austausch von Jugendlichen beider Länder. In diesem Zusammenhang startete er etliche Einzelprojekte, die im Jahreszyklus in Spohns Haus durchgeführt werden. 
Nahezu alle Einzelprojekte werden in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) veranstaltet.
Hans Bollinger war Mitbegründer der Gruppe ESPE, die sich mit deutschen und jiddischen Liedern europaweit einen Namen gemacht hat. 
Zahlreiche Schallplatten und CDs hat die Gruppe veröffentlicht, die mit ihren Liedern in vielen europäischen Ländern unterwegs war.

Blum Ewald

Ewald Blum

Ewald Blum wurde 1953 in Saarbrücken geboren. Nach dem Abitur studierte er in Trier und Saarbrücken Germanistik und neuere Geschichte. Nach diversen Gelegenheitsjobs begann er seinen beruflichen Werdegang bei der Stadt Saarbrücken, im Filmbüro. Erst als Organisationsleiter beim Filmfestival Max Ophüls Preis, 2006 dann der Wechsel zum Kulturamt.
Blum kam schon früh, mit 16, mit der saarländischen Faasenacht in Berührung. Hier schuf und performte er auch seine Kultfigur Elfriede Grimmelwiedisch. Sechs abendfüllende Bühnenstücke sind in seinem Repertoire, die er in ca. 300 Aufführungen auf die Bühne brachte. 2019 feierte Blum sein 50jähriges Bühnenjubiläum.
Wenn auch heute noch Aushängeschild der saarländischen Faasenacht, sieht sich Ewald Blum weniger als Fastnachter, denn als Komödiant.

Wörst Cases (2012)

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Bleibohm Gunter

Dr. Gunter Bleibohm

geboren 1947 in Hannover, viele Jahre leitender Angestellter in einem deutschen Automobilkonzern. 
Nach seiner Pensionierung lebte er zuerst in der Pfalz, nun in Schleswig-Holstein. Sein langjähriges Engagement für Tierrechte wird ergänzt durch zahlreiche Tierschutzeinsätze im europäischen Ausland, bei denen es gelang, sehr vielen Straßenhunden aus Italien und Ungarn in Deutschland eine bleibende Heimat zu verschaffen.


Gunter Bleibohm und Harald Hoos haben zusammen die Tierrechtsinitiative pro iure animalis gegründet, die seit 2006 in erster Linie gegen Jagdvergehen und Tierleid im Zusammenhang mit der Hobby- und Spaßjagd vorgeht.

Bense Georg

Georg Bense

*1948 in Köln, † 2020 in Saarbrücken. Aufgewachsen in Jena, Boppard/Rhein, Stuttgart.
1960 bis 1963 erste Experimentalfilme im Studium Generale der Technischen Hochschule Stuttgart (heute Universität Stuttgart). Verantwortlicher Redakteur der literarischen Studentenzeitschrift „abschnitte“.

Seit 1963 im Saarland. Autor, Regisseur und Kameramann zahlreicher Filme für ARD (Saarländischer Rundfunk), ZDF und arte. Filme über Lothringen (Auswahl): Frauen in Schwarz (SR), Das Welttheater des Jacques Callot (SR), Nancy und der Jugendstil (SR), Lothringen im Licht (arte).
Er lebte und arbeitete mit seiner Frau in Saarbrücken und Pleubian (Bretagne).

Becker Sigi

Sigi Becker

 Jahrgang 1952, stammt aus einer saarländischen Handwerkerfamilie, deren väterliche Linie nach Frankreich reicht.
Seit 1968 erste Versuche, Lieder zu schreiben – ab der zweiten Hälfte der 70er, Auftritte mit eigenen politischen Liedern, Straßenmusik, Villon-Vertonungen und ersten Brassens-Nachdichtungen. Veröffentlichung der MC “13 Lieder”.
Nach einer Auftrittspause, seit 1993 wieder Konzerttätigkeit mit einer Song- und Textcollage “Über die Anstrengung” – Brecht, Brassens, Hesse, Rilke und Eigenes – Rückbesinnung auf die Wurzeln und die Poesie.
Parallel dazu neue Brassens-Nachdichtungen und Vertonungen von Villon-Gedichten, die in das Programm “Unkraut” und – 1998- in die Veröffentlichung der gleichnamigen CD mündeten.
2000 folgte die CD Nomaden, mit überwiegend eigenen Chansons und Texten, die das Thema des Unterwegsseins variierten.
2001 maßgebliche Mitarbeit an der Hommage Brassens “Ein Stuhl für den linken Fuß” im Theater im Viertel und die Entwicklung eines Duo-Programms mit Ruth Boguslawski – “Objets trouves”.
Daneben Soloprogramme aus dem Fundus, garniert mit neuen Chansons und Texten.

Weitere Infos: www.sigi-becker.de

’s gibt Träume (2007)

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Bak Annette

Annette Bak

Annette Bak ist Journalistin und studierte Germanistin und Romanistin. Nach ihrem Volontariat bei einem privaten Radiosender in Berlin arbeitete sie drei Jahre für das Fernsehen der Deutschen Welle in Berlin, dann zehn Jahre als Korrespondentin von DW-TV in Brüssel. 

Für das Fernsehen des Saarländischen Rundfunks arbeitet sie seit 2003 als freie Mitarbeiterin. Schwerpunkte sind u.a. Wirtschafts- und Verbraucherthemen, aber auch historische Themen. Sie ist verheiratet und lebt in Luxemburg und im Bliesgau.

Altenkirch Gunter

Gunter Altenkirch

Geboren 1942 in Radebeul, nach Flucht ab 1946 wohnhaft in Beckingen. 
Seit 1969 verheiratet mit der Künstlerin Denise Altenkirch, drei Kinder.

Schulbildung: 
Acht Jahre Volksschule, dreieinhalb Jahre Werkschule Röchling‘sche Eisen- und Stahlwerke, Völklingen
Berufsausbildung: 
Lehre und Abschluss: Fernmeldemonteuer, Röchling‘sche Eisen- und Stahlwerke, Völklingen
Studium: 
Abschluss: Dipl. Wirtschaftsingenieur nach Externer-Reifeprüfung
Volkskunde:
Seit 1950 Aufschreiben von Märchen und Sagen alter Leute. Seit 1952 umfangreiche Sammlung von Zeitzeugenprotokollen bis heute. Größte Zeitzeugensammlung in deutscher Sprache zum Alltagsleben, besonders der unteren Sozialschichten. Die Sammlung wird seit kurzem durch das LVR-Institut in Bonn digitalisiert. 
Seit 1973 umfangreiches Sammeln von Gegenständen zum dörflichen Alltagsleben. Heute mit rund 30 000 Exponaten die wohl größte museale Sammlung im Saarland, aufgeteilt auf die Museumsbestände „Museum für dörfliche Alltagskultur“ (seit 1988) 
und „Museum des Saarländischen Aberglaubens“ 
(seit 2012). 
Umfangreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Luxemburg. 

Veröffentlichungen zur Volkskunde im Saarraum: 
Über 70 Bücher und Broschüren. 
Über 300 Rundfunk- und Fernsehbeiträge. 
Ungezählte weitere Medienbeiträge.

Auszeichnungen:
2003: Silberne Fraunhofermünze der Fraunhofer- Gesellschaft
2014: Saarländischer Heimatpreis

Homepage: www.museum-alltagskultur.de

Albers Jürgen

Jürgen Albers

Dr. Jürgen Albers wurde 1951 in Saarbrücken geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte in Saarbrücken und Marburg und promovierte über Bertolt Brecht. 
Anschließend arbeitete er als Kabarettist, Karate-Trainer und Gymnasiallehrer, bevor er 1982 die Redaktion „Funkkolleg“ beim Saarländischen Rundfunk übernahm. Bei SR 2 KulturRadio betreute er die Sendungen „Diskurs“, „Bücherlese“ und „Fragen an den Autor“. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand arbeitet er als Nachhilfelehrer.

40 Jahre Fragen an den Autor (2009)

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Brunner Florian

Florian Brunner

(*1961 in Saarbrücken) hat den Blick für das Außergewöhnliche und die unscheinbaren Dinge. 
Der gelernte Fotografenmeister arbeitet in der Verlags- und Werbebranche. Als Mitinhaber des Geistkirch Verlages liegen ihm besonders die regionalen Themen am Herzen. Insbesondere hat er ein Faible für die unbekannten Seiten seiner Heimatstadt. Für sein journalistisches Engagement wurde ihm 2020 der Saarländische Denkmalpflegepreis verliehen.